Ibrahims größter Wunsch: Eine OP

Ibrahim kommt aus einer sehr armen Familie, die in Hasan Nagar, einem Slum im Süden von Hyderabad, wohnt. Der fünfjährige Junge spielt gerne mit seinem Bruder und seiner kleinen Schwester. Obwohl die Nachbarskinder ihn oft wegen seiner Fehlbildung hänseln, nutzt er jede Gelegenheit, um unter ihnen Freunde zu finden.

Ibrahims Vater Muzeeb findet kaum Arbeit und sorgt sich wenig um seine Familie. So muss sich seine  Mutter Roswara alleine um die Kinder und den Haushalt kümmern und arbeitet nebenbei auch noch als Hausmädchen, um genug Geld für das tägliche Überleben der Familie zusammen zu bekommen. 

Obwohl sie weiß, dass ihrem Sohnes mit einer Operation geholfen werden könnte, muss sie mit ansehen wie Ibrahim mit zunehmendem Alter mehr an seiner Fehlbildung leidet, denn sie kann sich den chirurgischen Eingriff nicht leisten. Als unser Sozialarbeiter bei ihr vor der Tür stand und ihr erklärte, dass wir ihren Sohn umsonst behandeln würden, konnte sie es nicht glauben.

Ibrahim wünscht sich nichts sehnlicher, als normal auszusehen und zur Schule gehen zu können, ohne für sein Äußeres ausgelacht zu werden. Am 5. Oktober soll es endlich soweit sein, dass er in unserem Spaltzentrum in Hyderabad von Dr. Vijay Kumar operiert wird.

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Ibrahim mit seiner Mutter

Mehrin soll die Chance auf ein normales Leben bekommen

Mehrin ist ein vierjähriges Mädchen, das in Gajula Ramaram, einem Slum im Westen von Hyderabad lebt. Mehrin hat zwei Brüder und zwei Schwestern.

Mehrins Vater Sheikh ist alkoholkrank und kann keine Verantwortung für seine Familie mehr übernehmen. Von seinem Gehalt als Schreiner bleibt nicht viel übrig, deshalb arbeitet Mutter Parveen in einer Plastikfirma. Mit ihrem kleinen Einkommen, das gerade zum Überleben der siebenköpfigen Familie reicht, ist nicht daran zu denken, ihre Kinder in die Schule zu schicken.

Als Mehrin mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren wurde, begannen die Nachbarn zu tuscheln und die Kleine argwöhnisch anzustarren. Parveen beobachtete dies besorgt und dachte krampfhaft darüber nach,  wie sie Hilfe für Mehrin bekommen könnte. Sie war überglücklich, als unser Sozialarbeiter die Familie aufsuchte und ihr versicherte, dass wir ihre Kleine kostenlos operieren würden.

Dennoch war der Vater zunächst gegen die Operation seiner Tochter. Auch wenn Parveen sonst nichts zu sagen hat, wollte und konnte sie in diesem Fall nicht einfach klein beigeben. Nach hitzigen Diskussion setzte sie sich zum ersten Mal durch. Nun fiebert Parveen dem 5. Oktober entgegen, an dem ihre Kleine endlich ein „neues Gesicht“ erhalten soll. Sie hofft, dass ihre Tochter dann verständlich sprechen lernt, akzeptiert wird und später einmal heiraten kann.

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Mehrin mit ihren Eltern und Geschwistern
Mehrin hat eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte