Cleft > Wie wir helfen 

Späte Lebensfreude dank Ihrer Spende!

Mohammad fällt auf unter den vielen kleinen Patienten, mit seinem grauen Haar und dem langen grauen Bart. Er ist der älteste Patient bei diesem Operationseinsatz in Kutupalong/Bangladesch. Am 10. Dezember wird er 61 Jahre alt. Seit 61 Jahren lebt er mit einer großen Lippen-Kieferspalte, die sein Gesicht entstellt. Er hat keine Familie, keine Heimat. Sein „Zuhause“ ist Kutupalong, das Flüchtlingscamp der Rohingya. Dort wird er von einem Sozialarbeiter aus dem Team von Dr. Zaman gefunden und zur Operation überredet. Im Bus sitzt er zwischen Kindern und ihren Müttern und weiß nicht so recht, was ihn erwartet. Er wirkt traurig, scheint gezeichnet vom Leben und seinem Leid. Er spricht kaum. Die Spalte wurde im Laufe der Jahre immer größer und wulstiger. Vermutlich musste Mohammad schon viel Spott erfahren. Als er aus der Narkose erwacht und zum ersten Mal einen Blick in den Spiegel wagt, kann er sein Glück kaum fassen. Die Spalte ist weg! Er erkennt sich selbst kaum wieder. Das erste Mal seit langem zeigt sich ein Lächeln auf seinem Gesicht.

An der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch, im Distrikt Cox’s Bazar, liegt das größte Flüchtlingslager der Welt: Kutupalong. Dort leben mehrere hunderttausend Rohingya. Als muslimische Minderheit im vorwiegend buddhistischen Myanmar werden die Rohingya schon seit langem unterdrückt. Im August 2017 eskalierte die Situation und Hunderttausende flohen vor der Gewalt und den Gräueltaten des burmesischen Militärs. Mehr als die Hälfte der Geflüchteten sind Kinder, heimatlos und ohne Perspektive.

Dr. Zaman setzt sich unermüdlich für Spaltkinder ein – auch im Flüchtlingslager Kutupalong, wo er mehrmals im Jahr Operationseinsätze durchführt. Er ist dankbar für die Unterstützung, die er aus Deutschland erfährt. Für ihn zählt jeder Spaltpatient, dem er helfen kann. Helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

Mohammad vor der Operation
Das erste Lächeln nach der Operation

Newsletteranmeldung