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apoBank-Stiftung fördert neues Bolivien-Projekt

Im Mai 2020 erweiterten wir unsere Hilfe in Bolivien: Zu den zwei bestehenden Standorten in Tarija und La Paz kam Cochabamba als dritter Standort dazu. Projektpartner ist die renommierte Organisation Ayninakuna. Im Ayninakuna-Behandlungszentrum werden Spaltkinder umfassend betreut. Neben Sprachtherapie und Kieferorthopädie werden die ganz kleinen Patienten direkt nach der Geburt präoperativ mit der NAM-Therapie behandelt. Eine psychosoziale Begleitung der Familien ist fester Bestandteil der Hilfe in Cochabamba.

Wir danken der apoBank-Stiftung für Ihr erneutes Vertrauen. Die Spende in Höhe von 9.000 Euro hilft uns, die durch Corona entstandene OP-Warteliste in  abzubauen und Cochabamba als neue Anlaufstelle der Hilfe für Spaltkinder in Bolivien auszubauen.

 

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Estefan mit seiner Oma vor der OP.
Estefan mit seiner Mama: Versteckspielen in Zeiten von Corona.
Estefan fröhlich nach seiner OP, durchgeführt in unserem neuen Behandlungszentrum in Cochabamba.
Filme
07.08.2020/
Impressionen aus Bolivien
Die Eltern unserer Spaltkinder sind immer wieder voller Dankbarkeit. Oft wissen sie erst einmal gar nicht, was es mit der Fehlbildung auf sich hat und dass diese behandelt werden kann. Und selbst wenn - die meisten unserer kleinen Patienten stammen aus ärmsten Verhältnissen. Die Eltern könnten sich die Operation niemals leisten. Dass ihre Kinder qualifiziert behandelt werden, und das sogar kostenlos, ist für sie unvorstellbares Glück. Der rührende Film unseres bolivianischen Hilfsprojekts fängt diese besonderen Glücksmomente ein.
17.07.2020/
Film: Impressionen aus Pakistan
Dieser Film, für unsere pakistanische Partnerorganisation, die Al-Mustafa Welfare Society, vom Vater eines Patienten produziert, gibt authentische Einblicke in das Leben in Karatschi, der Hauptstadt der Provinz Sindh. Von dort aus behandelt unser leitender Chirurg Prof. Ashraf Ganatra Spaltkinder aus ärmsten Familien. Er operiert die Kinder in Karatschi im Al Mustafa Medical Center. Um auch die vielen Familien außerhalb der Stadt zu erreichen, führt er regelmäßig Operationseinsätze in lokalen Provinzkrankenhäusern statt.
02.03.2020/
Safari-Chirurgie versus nachhaltige Entwicklungshilfe
Als Baby wurde Dat Opfer eines unkontrollierten Operationseinsatzes. Vermutlich unerfahrene Ärzte durchtrennten bei der Gaumen-OP in Vietnam beide Arterien. Die Folge: Ein "großes" Loch im Gaumen, dass das Leben des Jungen massiv beeinträchtigt. Um Dat zu helfen, wurde er in Deutschland operiert. Ein Einzelfall, der die Ausnahme bleiben muss, und mit dem wir auf die Risiken von Safari-Chirurgie in Gegensatz zu nachhaltiger Entwicklungshilfe aufmerksam machen wollen.