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Ein neues Lächeln für Ria

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Ein neues Lächeln für Ria

Ria kommt am 3. Oktober 2019 in Bogra (Bangladesch) auf die Welt. Ihre Lippen-Kieferspalte ist sehr groß, zieht sich bis zur Nase. Zusätzlich hat Ria eine Gaumenspalte.

Das Mädchen ist vier Monate alt, als Dr. Zaman, der leitende Chirurg eines unserer vier Bangladesch-Projekte, Ria das erste Mal operiert. Rias Mutter ist voller Dankbarkeit, als sie ihre Tochter nach der Operation in den Armen hält. Rias „neues Gesicht“ erscheint ihr wie ein Wunder. Doch sie weiß, dass sie das Ergebnis unseren Ärzten in Bangladesch zu verdanken hat. Dr. Zaman verspricht sie, dass sie Ria auch zu der zweiten wichtigen Operation, zum Verschluss der Gaumenspalte, wieder bringen wird. Dr. Zaman hat der jungen Mutter erklärt, dass ihre Tochter ohne diesen Eingriff nie richtig sprechen lernen würde, nicht richtig essen und trinken kann.

Am 18. September 2020 wird Ria dann zum zweiten Mal operiert. Die Gaumenoperation verläuft erfolgreich. Noch am selben Tag schenkt Ria ihrer Mutter und Dr. Zaman ein strahlendes Lächeln. Für Rias Mutter ist das ein ganz besonderer Glücksmoment, für Dr. Zaman ist es die schönste Anerkennung und große Motivation, noch vielen Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zu helfen.

Im Alter von knapp einem Jahr hat Ria nun beide Operationen hinter sich gebracht, Lippenspalte und und Gaumenspalte sind verschlossen. Ria hat nun beste Aussichten auf ein gesundes, unbeschwertes Leben.

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Fünf Gründe für eine Spende
Konkret
Wir widmen uns einem einzigen Thema: Der Behandlung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. In unseren Projektländern leisten wir direkte medizinische Hilfe für die bedürftigen Familien. Messbar an der Zahl der Operationen.
Umfassend
Soweit es die Strukturen in unseren Projektländern zulassen, finanzieren wir über die Operationen hinaus nötige Folgebehandlungen, wie zum Beispiel Sprachtherapie oder kieferorthopädische Maßnahmen.
Transparent
Jede Behandlung wird von den Ärzten und Ärztinnen vor Ort in unserer Patientendatenbank dokumentiert und von uns kontrolliert. So können wir sicher sein, dass die uns anvertrauten Spenden gezielt und sinnvoll verwendet werden.
Nachhaltig
Mit dem Ziel, in unseren Projektländern selbstständig funktionierende medizinische Strukturen aufzubauen, begleiten wir unsere Projekte langfristig und sind im regelmäßigen Austausch mit unseren einheimischen Partnern.
Zertifiziert
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigt uns mit dem DZI Spenden-Siegel bereits seit 2012 den verantwortungsbewussten und seriösen Umgang mit unseren Spendeneinnahmen.
Filme
07.08.2020/
Impressionen aus Bolivien
Die Eltern unserer Spaltkinder sind immer wieder voller Dankbarkeit. Oft wissen sie erst einmal gar nicht, was es mit der Fehlbildung auf sich hat und dass diese behandelt werden kann. Und selbst wenn - die meisten unserer kleinen Patienten stammen aus ärmsten Verhältnissen. Die Eltern könnten sich die Operation niemals leisten. Dass ihre Kinder qualifiziert behandelt werden, und das sogar kostenlos, ist für sie unvorstellbares Glück. Der rührende Film unseres bolivianischen Hilfsprojekts fängt diese besonderen Glücksmomente ein.
17.07.2020/
Film: Impressionen aus Pakistan
Dieser Film, für unsere pakistanische Partnerorganisation, die Al-Mustafa Welfare Society, vom Vater eines Patienten produziert, gibt authentische Einblicke in das Leben in Karatschi, der Hauptstadt der Provinz Sindh. Von dort aus behandelt unser leitender Chirurg Prof. Ashraf Ganatra Spaltkinder aus ärmsten Familien. Er operiert die Kinder in Karatschi im Al Mustafa Medical Center. Um auch die vielen Familien außerhalb der Stadt zu erreichen, führt er regelmäßig Operationseinsätze in lokalen Provinzkrankenhäusern statt.
02.03.2020/
Safari-Chirurgie versus nachhaltige Entwicklungshilfe
Als Baby wurde Dat Opfer eines unkontrollierten Operationseinsatzes. Vermutlich unerfahrene Ärzte durchtrennten bei der Gaumen-OP in Vietnam beide Arterien. Die Folge: Ein "großes" Loch im Gaumen, dass das Leben des Jungen massiv beeinträchtigt. Um Dat zu helfen, wurde er in Deutschland operiert. Ein Einzelfall, der die Ausnahme bleiben muss, und mit dem wir auf die Risiken von Safari-Chirurgie in Gegensatz zu nachhaltiger Entwicklungshilfe aufmerksam machen wollen.