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Spaltkind Amina aus Indien

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Amina lebt mit ihrer Familie in einem Dorf inmitten des Bengal Deltas im Bundesstaat West Bengalen. Ihre Spalt-Fehlbildung umfasst Lippe, Kiefer und den Gaumen. Amina ist ein Jahr alt, als ihre Eltern durch eine Broschüre von der Möglichkeit einer kostenlosen Operation in unserem Spaltzentrum in Kolkata erfahren. Im Die Reise nach Kolkata ist beschwerlich. Amina und ihre Eltern sind zwei Tage mit Bus und Zug unterwegs. Mit Kleinkind ist das besonders anstrengend. Doch es überwiegt die Freude, dass Amina nun endlich geholfen werden kann. Fatema, Aminas Mutter, wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihre Tochter genauso gesund aufwachsen kann wie ihre beiden älteren Brüder. Dr. Siddhartha, der leitende Chirurg unseres Spaltzentrums in Kolkata, operiert zunächst Aminas Lippenspalte. Die Kleine erholt sich schnell und kann schon zwei Tage nach dem Eingriff entlassen werden. Inzwischen hat der Monsun eingesetzt und der Wasserpegel in dem Mangrovengebiet, das die Familie auf dem Weg nach Hause zu Fuß durchqueren muss, ist deutlich angestiegen. Zurück im Dorf ist die Freude groß. Fatema ist besonders glücklich. Sie ist voller Hoffnung und Zuversicht, dass ihre Tochter nun auch irgendwann die Schule besuchen kann. Sie selbst hat nur einen Grundschulabschluss. Amina soll es einmal besser haben als sie!

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Amina mit ihrer Mutter Fatema zuhause in ihrem Dorf.
Die Familie lebt in einem kleinen Dorf in einfachsten Verhältnissen.
Amina auf dem Arm ihrer Mutter mit einem ihrer beiden Brüder und ihren Großeltern.
Fatema ist glücklich, nach zwei Jungen nun auch eine Tochter zu haben.
Kurz vor der OP: Fatema ist voller Zuversicht.
Amina ist bei Dr. Siddhartha und seinem Team in guten Händen.
Das Zuhause der Familie liegt in einem Mangrovengebiet und ist nur zu Fuß und mit Boot erreichbar.
Zurück Zuhause: Amina genießt es, dass sich einmal alles um sie dreht.
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Ein halbes Jahr später:

Dr. Siddhartha verschließt in einer zweiten Operation Aminas Gaumenspalte. Unser Behandlungszentrum in Kolkata ist eines unserer sechs indischen Zentren, in denen wir den betroffenen Patienten eine umfassende Behandlung mit allen relevanten medizinischen Fachdisziplinen anbieten können. Neben der Chirurgie sind das Sprachtherapie, Kieferorthopädie, Zahnmedizin, HNO und eine psychologische Betreuung. Aminas Behandlung wird zunächst mit Sprachtherapie fortgesetzt werden. Damit und mit ihrer Familie an der Seite hat sie beste Chancen auf ein ganz normales Leben.

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Filme
07.08.2020/
Impressionen aus Bolivien
Die Eltern unserer Spaltkinder sind immer wieder voller Dankbarkeit. Oft wissen sie erst einmal gar nicht, was es mit der Fehlbildung auf sich hat und dass diese behandelt werden kann. Und selbst wenn - die meisten unserer kleinen Patienten stammen aus ärmsten Verhältnissen. Die Eltern könnten sich die Operation niemals leisten. Dass ihre Kinder qualifiziert behandelt werden, und das sogar kostenlos, ist für sie unvorstellbares Glück. Der rührende Film unseres bolivianischen Hilfsprojekts fängt diese besonderen Glücksmomente ein.
17.07.2020/
Film: Impressionen aus Pakistan
Dieser Film, für unsere pakistanische Partnerorganisation, die Al-Mustafa Welfare Society, vom Vater eines Patienten produziert, gibt authentische Einblicke in das Leben in Karatschi, der Hauptstadt der Provinz Sindh. Von dort aus behandelt unser leitender Chirurg Prof. Ashraf Ganatra Spaltkinder aus ärmsten Familien. Er operiert die Kinder in Karatschi im Al Mustafa Medical Center. Um auch die vielen Familien außerhalb der Stadt zu erreichen, führt er regelmäßig Operationseinsätze in lokalen Provinzkrankenhäusern statt.
02.03.2020/
Safari-Chirurgie versus nachhaltige Entwicklungshilfe
Als Baby wurde Dat Opfer eines unkontrollierten Operationseinsatzes. Vermutlich unerfahrene Ärzte durchtrennten bei der Gaumen-OP in Vietnam beide Arterien. Die Folge: Ein "großes" Loch im Gaumen, dass das Leben des Jungen massiv beeinträchtigt. Um Dat zu helfen, wurde er in Deutschland operiert. Ein Einzelfall, der die Ausnahme bleiben muss, und mit dem wir auf die Risiken von Safari-Chirurgie in Gegensatz zu nachhaltiger Entwicklungshilfe aufmerksam machen wollen.