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DCKH-Hilfsprojekte

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Wir helfen Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten aus Entwicklungsländern in Asien, Lateinamerika und Afrika. Schwerpunktländer sind Indien, Bangladesch, Pakistan und Vietnam in Asien, Bolivien und Peru in Lateinamerika sowie Ruanda und Tansania in Ostafrika. Die Projekte in diesen Ländern erfahren eine umfassende und langfristig angelegte Förderung. Costa Rica ist ein Hilfsprojekt, das wir punktuell unterstützen. In Afghanistan ruhen unsere Aktivitäten aktuell als Folge der Machtübernahme der Taliban. In Indonesien mussten wir unsere Aktivitäten mit Ausbruch der Pandemie vorübergehend einstellen.

Das Behandlungsspektrum in unseren Projektländern variiert. Es gibt Standorte, an denen sich unsere Hilfe auf die Durchführung der Basisoperationen beschränkt. Hinsichtlich der Entwicklung eines umfassenden Behandlungskonzeptes unterscheiden wir zwischen Projekten, in denen wir neben der Chirurgie vereinzelt Folgetherapien anbieten und solchen, die alle relevanten medizinischen Fachdisziplinen abdecken.

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Nur Operationen
Operationen und einige Zusatztherapien
Operationen und das volle Spektrum an Zusatztherapien
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Indien
Gemessen an der Anzahl der durchgeführten Operationen sowie der Projektstandorte ist Indien unser größtes Projektland. Seit Beginn unserer Hilfe konnten wir über 34.000 Operationen realisieren. Unsere Hilfe verteilt sich auf 26 Projektstandorte. In vier Zentren bieten wir eine umfassende Hilfe an, die alle relevanten medizinischen Fachdisziplinen abdeckt.
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Bangladesch
In Bangladesch kommen pro Jahr circa 6.000 Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf die Welt. Mit vier chirurgischen Teams helfen wir jährlich rund 1.400 Kindern. Eine junge Chirugin und einen jungen Chirurgen bilden wir aktuell in der Spaltchirurgie aus.
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Pakistan
Unsere Hilfe in Pakistan starteten wir 2016. Pro Jahr führt unser Team aus Karatschi rund 1.000 Operationen in und außerhalb von Karatschi, der Hauptstadt der der Provinz Sindh durch. Im Rahmen eines über drei Jahre angelegten Förderprojekts des Entwicklungsministeriums, mit Start Ende 2020, investieren wir in den Aufbau eines interdisziplinären Spaltzentrums.
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Bolivien
In Bolivien sind wir seit 2010 aktiv. Mit heute vier Projektstandorten sind wir in Bolivien, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas, die wichtigste Anlaufstelle für bedürftige Spaltpatienten. An zwei Standorten werden die kleinen Patient*innen umfassend betreut.
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Peru
Unsere Hilfe in Peru zeichnet sich durch das umfassende Behandlungskonzept aus. Aufgebaut wurde das Projekt bereits 2006. Fester Projektstandort ist Lima. Darüber hinaus führt das interdisziplinäre Team Hilfseinsätze im ganzen Land durch.
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Vietnam
Drei Projekte an zwei Standorten: In Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt betreiben wir in Kooperation mit der Noordhoff Craniofacial Foundation Taiwan zwei Klinikprojekte. Ein weiteres Projekt in Hanoi betreut vor allem Patient*innen in abgelegenen Regionen.
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Ruanda/Tansania
In Ostafrika mangelt es an qualifizierten Ärzten. Uns ist es gelungen, ein einheimisches Team mit einem Chirurgen aus Ruanda und einem Anästhesisten aus Uganda aufzubauen. Aktuell behandeln sie Spaltpatienten in Ruanda und Tansania.
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Afghanistan
Seit Beginn unserer Hilfe im Jahr 2010 konnten wir mehr als 1.506 Operationen finanzieren. Operationsstandorte sind Kunduz, Mazar-i-Sharif und Faizabad. Mit der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 mussten unsere drei chirurgischen Teams ihre Aktivitäten temporär einstellen.
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Costa Rica
Seit 2019 unterstützen wir das Spaltprojekt unseres Kooperationspartner, Transforming Faces aus Kanada. Das Team in San José, der Haupstadt Costa Ricas hat sich auf die interdisziplinäre Betreuung von Kindern mit Spaltfehlbildung fokussiert.
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Indonesien
In dem Inselstaat konzentriert sich unsere Hilfe auf jährliche Operationseinsätze in verschiedenen Inselregionen. Mit Ausbruch der Pandemie und der daraus resultierenden schwierigen Reisebedingungen mussten wir unsere Aktivitäten in Indonesien einstellen.
Zum Projektland
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Es ist ein Glück, in einem Land wie unserem geboren zu werden. Kommt in Deutschland ein Kind mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte auf die Welt, erfahren die Eltern von Anfang an Unterstützung, die Kinder erhalten aufgefangen durch unser Gesundheitssystem ganz selbstverständlich die nötigen Therapien. In vielen anderen Ländern dieser Welt ist das nicht der Fall. Diese Kinder leiden ihr Leben lang unter der Fehlbildung, viele sterben sogar im ersten Lebensjahr. Sie sind auf unsere Hilfe angewiesen.

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International vernetzt

Die Cleft-Gruppe

Im internationalen Kontext bündeln wir unsere Aktivitäten unter dem Dach der Cleft-Gruppe. Die Cleft Group fördert den fachlichen Austausch zwischen unseren Projektpartnern. Darüber hinaus stützt sie unsere Philosophie, durch selbstständige Strukturen in den Projektländern eine nachhaltige Hilfe zu sichern. Länder-Websites dienen der Ansprache lokaler Förderer und kommunizieren Informationen für Patienten. Aktuelle Mitglieder der Cleft Group sind Cleft Africa, Cleft Bangladesh, Cleft Bolivia, Cleft Pakistan, Cleft Peru und Cleft Vietnam.

 

Circle of Cleft Professionals (CoCP)

Die Deutsche Cleft Kinderhilfe ist Gründungsmitglied des Circle of Cleft Professionals (CoCP). Der CoCP ist ein weltweites Netzwerk von Cleft-Expert*innen aus allen Fachdisziplinen und führenden Cleft Hilfsorganisationen. Ziel ist der fachliche Austausch und Wissenstransfer, um die interdisziplinäre Hilfe für Spaltkinder voranzutreiben.

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Fünf Gründe für eine Spende
Konkret
Wir widmen uns einem einzigen Thema: Der Behandlung von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. In unseren Projektländern leisten wir direkte medizinische Hilfe für die bedürftigen Familien. Messbar an der Zahl der Operationen.
Umfassend
Soweit es die Strukturen in unseren Projektländern zulassen, finanzieren wir über die Operationen hinaus nötige Folgebehandlungen, wie zum Beispiel Sprachtherapie oder kieferorthopädische Maßnahmen.
Transparent
Jede Behandlung wird von den Ärzten und Ärztinnen vor Ort in unserer Patientendatenbank dokumentiert und von uns kontrolliert. So können wir sicher sein, dass die uns anvertrauten Spenden gezielt und sinnvoll verwendet werden.
Nachhaltig
Mit dem Ziel, in unseren Projektländern selbstständig funktionierende medizinische Strukturen aufzubauen, begleiten wir unsere Projekte langfristig und sind im regelmäßigen Austausch mit unseren einheimischen Partnern.
Zertifiziert
Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bestätigt uns mit dem DZI Spenden-Siegel bereits seit 2012 den verantwortungsbewussten und seriösen Umgang mit unseren Spendeneinnahmen.