·
Hilfe für Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten in Peru

Deutsche Cleft Kinderhilfe in Peru
850
In Peru werden pro Jahr rund 850 Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte geboren.
176
176 Operationen führten unsere beiden Teams in Peru 2025 durch.
5.342
Die Bilanz unserer Hilfe bis Ende 2025 in Peru: 5.342 Operationen.
Umfassende Hilfe, auch in abgelegenen Regionen
Seit 2006 ist die Deutsche Cleft Kinderhilfe in Peru aktiv. Partner der ersten Stunde ist Dr. Alberto Bardales aus Lima mit seiner Organisation „Qorito“.
Die Größe des Landes und die unzureichende Verkehrsinfrastruktur erschweren es, Patientinnen und Patienten außerhalb der Städte zu erreichen. Zugleich bestehen erhebliche soziale Unterschiede zwischen den Regionen. Besonders im Andenhochland ist die Armut – vor allem in der indigenen Bevölkerung – stark verbreitet.
Um Familien auch in abgelegenen Gebieten zu versorgen, organisiert Dr. Bardales Operationseinsätze außerhalb Limas. Regelmäßige Anlaufstellen sind unter anderem Ayaviri, Puno, Cajamarca, Huánuco, Huancayo und Azángaro.
Parallel dazu baute er ein interdisziplinäres Team auf, das neben der chirurgischen Versorgung auch sprachtherapeutische, psychologische sowie zahn- und kieferorthopädische Behandlungen ermöglicht. So profitieren die Kinder und ihre Familien – sofern organisatorisch möglich – auch außerhalb der Hauptstadt von einer umfassende Spalttherapie.
Sternstunden e. V. begleitete das Projekt in Peru als Förderpartner von 2007 bis 2020 und war damit maßgeblich am Aufbau und der erfolgreichen Entwicklung beteiligt.
Partner der ersten Stunde in Peru: Dr. Alberto Bardales
Unser Peru-Team: Sylvia Lüdtke-Haas, Dr. Mario Cornejo, Dr. Alberto Bardales, Direktor des Krankenhauses in Cusco, Stefanie Huter (v. links nach rechts)
Fachlicher Austausch und Ausbildung
Dr. Bardales verfügt nicht nur über langjährige Erfahrung in der Spaltchirurgie, sondern engagiert sich zudem intensiv in der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses. In Peru qualifiziert er junge Chirurgen innerhalb seines Teams und trägt so dazu bei, die über viele Jahre aufgebauten Versorgungsstrukturen langfristig zu sichern.
Auch das Projekt im Nachbarland Bolivien profitiert von seiner Expertise. Dr. Bardales fördert den fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Disziplinen und ist selbst regelmäßig als Trainer tätig. Zwei der vier bolivianischen Chirurgen wurden von ihm ausgebildet.



























